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Hellas - Der Heldentaten Zweiter Teil
04.05.2010 21:00
Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt Deutschland derzeit, in Signalrot gewandet, warum die Deutschen Griechenland rund 22 Milliarden Euro überweisen müssen. artifarti weiß, was wir den Griechen wirklich schuldig sind: bedingungslose Liebe.
5. GesangNach dem großen Erfolg des Ersten Teils nun des Epos Zweiter Teil von ole und julianlange. Von des Olympos sturmumwehten Gipfeln stiegen unsere Heroen herab, um zu baden die Körper in den Gestaden, da einst Agamemnon, der Atreide, Gatte der Klytaimnestra, sammelte die Flotten, die zahlreichen, zu durchfahren des Erdenerschütterers Reich nach Illion zu des Priamos´ Feste, der lanzenumwehrten, Vergeltung zu üben, für die Schmach des Rufers im Streit Menelaos, des beraubten. In selbigen schaumgekrönten Wogen also, die in der alten Zeit trugen die dickbauchigen Schiffe voll erzbeschirmter Krieger, entledigten sich unsere Helden des Staubes bestandener Schlachten. 6. Gesang Als unsere Helden an diesem Morgen aus Träumen, den unruhigen, erwachten, fanden sie sich in einer Zeltstatt, gleich der, die errichteten die Argeiern am Strande zu Troja, dicht bei der Gischt der Ägäis, die da birgt den kristallenen Palast des Dreizackführenden. Von dort brachen sie auf, folgend der göttlichen Verheißung, bis an die Grenzen der Macht, des freien griechischen Mannes; In Gefilde, felsige, karge, unweit der nördlichen Barbaren, die wie Herodotos uns berichtet, Milch trinken und essen das Fleisch, das rohe, blutige, bereits am kühlen Morgen, wenn kaum aufgetaucht die Eos im Safrangewand, aus des Okeanos' Fluten. Doch kein Schrecken, keine Furcht trübten die leidenschaftlichen Augen der Recken. So mussten sie bestehen Kämpfe, ermüdende, mit den Gewalten der Gaia, der Urmutter. Unverdrossen zähmten sie den Polyphem, den einäugigen, Sohn des Poseidon, machten zum Gefährten sich ihn, der doch bereits Odysseus, den erfindungsreichen, und seine Mannen in Schrecken versetzt. Es verbanden sich die Kräfte der Natur, der ungezähmten, und der titanische Wille unserer Helden, als sie durchschritten die Schluchten des Zagori, umschlossen von Einsamkeit, der andächtig machenden, und über allen Wipfeln war Ruh'. 7. Gesang Als nun vorbei die schönen Tage, zwischen Senken und Gipfeln, verließen die Helden das Gebirge, das baumentblößte, und kamen durch der Moiren Geschick nach Kalambaka, das da erbaut ist an den Füßen der Stätte der Andacht und Einkehr, genannt Meteora, das in der Luft schwebende. Doch bevor sie hinaufstiegen, die Felsen, die glatten, genossen sie das Gastrecht bei Totis, das von alters her zusteht jedem Manne, der da kommt zum Freunde in friedlicher Absicht. Und sie feierten das Mahl, labten sich an den Früchten, den saftigen, abgerungen der trockenen Erde und nicht sparsam waren da die Bewohner Kalambakas. Zwei Stiere, schwarze, die nie ins Joch gezwungen der Pflüger, schlachtete man und drei Ziegen, gerade einjährige; Eine Kuh, die noch nie gesäugt hatte. Und sie schnitten heraus die besten Stücke aus dem Fleisch, umwickelten sie doppelt mit Fett, steckten es auf Spieße, brieten es geduldig drehend über dem Feuer, dem prasselnden. Als es aber gar war, zogen sie es ab von den Spießen, schnitten es in Stücke, füllten es in große Schüsseln von orientalischer Bronze und stellten die auf die Tafeln, die langen, hölzernen. Sie mischten den Wein, den funkelnden, honigsüßen mit Wasser, kräfteweckendem, im silbernen Kratèr und gossen in die Becher als sollte nie verschwinden die Früherwachende, Heliosschwester. Nun aber kam eine Magd und goss aus güldener Kanne ihnen das Wasser über die Hand in ein Becken, dass sie sich wüschen. Und die würdige Schaffnerin kam mit Brot und mit Speisen, mannigfalt: sie freute sich selbst, aus der Fülle zu geben. Aber nachdem sie das Lüsten nach Speis und Trank sich vertrieben, beendeten sie das Mahl und göttlichen Schlummer streute ihnen auf die Lider mit strahlenden Augen Athene. 8. Gesang Noch vor dem Tag kam herauf die Rosige, besiegte die Macht des Nyx'. Und Müdigkeit hob sich langsam von den Gliedern, den schweren, gleich dem Nebel, der ein Eiland umschließt und nur langsam freigibt den Blick. Doch des Gastmahls Rausch löste sich auf in der Frische der Auxesia, die der Horen eine ist und Wachstum bringt. Schärfe verlieh da Athene, die blauäugige, den Augen unserer Helden, damit sie sähen zwei Adler wie sie fliegen, gesandt von Zeus, dem Obersten aller Gewalten, von beiden Enden der Welt aufeinander zu. O Muse, nun eilten unsere Heroen, an Geschwindigkeit dem Pegasos gleichend, dessen Hufschlag schuf vor Zeiten den Quell, den helikonischen, den Dichtern zur Nahrung. Die Helden strebten nach dem Orte, da einst tötete Apollon die große Schlange, die geflügelte und des Pythons Blut tropfte in den geheiligten Boden, Weisung zu erteilen vielen Generationen und vorauszusehen großer Reiche Wohl und Wehe. Auch Sebastian, Ole und Julian, die ruhmgestählten, erkannten sich selbst. Das Schauspiel dauerte sehr lange und auf den Bühnen, den antiken, spielten Fabelgestalten, Zeichen zu geben, verschlüsselte und zu verkünden das Ziel der Mission unserer Helden. Und hinter den Schleiern, den undurchdringlichen, rief die Pythia, die jungfräuliche, den Recken zu: „Höher, Schneller, Weiter“. Nicht brauchten sie die Deuter, die priesterlichen, zu begreifen, dass der Parnassos gemeint ist, der zweigipflige, da wohnen die Göttinnen der schönen Künste. Und so wagten sie wohlgemut den Gradus ad Parnassum und riefen zu den Felsen, den abweisenden: „Bin ich nicht Steuermann?“ Fortsetzung folgt. Hellas - Der Heldentaten Dritter Teil erscheint am 14. Mai 2010. Kommentieren |
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