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Autor julianlange
Der Berliner Julian Lange beendet derzeit seinen Master in Deutscher Literatur mit einer Arbeit über Widmungen. Für artifarti schreibt er über Kunst und Kultur, Gesellschaftliches und nicht selten Literarisches.
Verfasste Artikel:
fühlen
20.06.2011 10:00
Die Grünen haben in Deutschland den Zeitgeist geboren, der schon jetzt unsere Lebensweisen bestimmt. Ihre Politik ist zum Lifestyle geworden. Sie müssen sich nun fragen, ob sie auch Konzepte für die gesamte Gesellschaft haben. Wenn nicht, bleiben sie eine Klientelpartei. Ein Meinungsartikel von julianlange.
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03.03.2011 10:00
Am 23. Februar 1981 stand die spanische Demokratie am Abgrund. Es war einer dieser Augenblicke, in denen alles und nichts passieren kann. Im Parlament fallen Schüsse, auf den Straßen Valencias fahren Panzer auf, die Kasernen bei Madrid sind in Aufruhr. Javier Cercas seziert den Körper der Geschichte und schreibt die Anatomie eines Augenblicks, in dem Spanien den Atem anhielt.
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18.02.2011 10:00
Alle in Die Naziliteratur in Amerika beschriebenen Schriftsteller tanzen um die Schreckensorte des 20. Jahrhunderts, die Abgründe des Bösen. Sie tanzen zur Melodie Adolf Hitler. Roberto Bolaño erfindet keinen Roman, keine Erzählung sondern eine ganze fiktive Literaturgeschichte, die spannender nicht sein könnte.
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05.02.2011 12:00
Wenn der Über-Mensch von allen Errungenschaften des übenden Lebens keinen Nutzen hat, beschneidet er sich selbst. julianlange über den Oscar-Kandidaten 127 Hours, den er nicht zu Ende gesehen hat.
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15.01.2011 12:00
Was wir sehen, verändert was wir tun. Oder deutlicher: wie der Porno so der Sex so der Porno. Kopulierten im Porno der Industriegeneration entindividualisierte Barbie-Puppen in artistischen Extrempositionen, sieht die Youporn-Gemeinde von heute den enthüllten Leib des Nachbarn beim Blümchen-Sex. Was passiert, wenn der User vor die Kamera tritt?
fühlen
04.12.2010 12:00
Wie schon Rafael Horzon schreibt: "Berlin-Mitte war damals noch ein grosses Trümmerfeld. [...] Fünfundvierzig Jahre lang. Dann kamen junge Menschen aus dem Westen, besetzten die leergebliebenen Läden und Wohnungen und verkauften den anderen jungen Menschen, die nach Berlin kamen, Getränke." Dazu notiert julianlange Folgendes in sein Tagebuch.
fühlen
25.10.2010 08:36
Eines Tages las ich Judith Hermann. Und dann das.
fühlen
27.09.2010 13:00
Der Rücktritt ist der böse Bruder des Machtmenschen. Wenn Ämter nicht durch das Wechseln der Machtverhältnisse und damit eine Ab- oder Neuwahl erfolgen, steckt der Teufel im Detail. Lange Zeit lösten sich Spitzenpolitiker nur in unausweichlichen Situationen von ihren Stühlen, nach einer Reihe von unerwarteten Rückzügen in der deutschen Politik sieht das heute anders aus. Sind Rücktritte menschlich geworden?
bewegen
19.09.2010 18:00
Ist Israel ein Land ohne Fußballliteratur? Wurde Assaf Gavron im taz-Interview gefragt. "Aktuell leider ja. In Israel dominiert die Politik", antwortete er. Nichts in Israel bleibt unbegründet, jeder Schritt muss moralisch und philosophisch vor der Welt rechtfertigt werden. So etwas wie ein Bericht von julianlange.
bewegen
25.08.2010 19:00
Wenn man geliebt werden will, darf man nicht über israelische Politik diskutieren. Wie einst Jesus Christus schauen wir heute auf Jerusalem: Kenntnisreich, aber aus der Ferne. Unser Autor julianlange, der kommende Woche ins Heilige Land aufbricht, über Israel.
fühlen
11.08.2010 12:00
Unsere Welt ist randvoll mit Vorschlägen, Tipps, beratenden Experten und Imperativen. Wie man sich zu kleiden hat, was man zu lesen hat, wie und was man zu essen hat oder wie man wohnen soll. Wie aber bauen wir Häuser, die die "Wohngesundheit" fördern? Eine Meditation von julianlange.
bewegen
16.04.2010 10:00
Der Marathon gehört zu den härtesten sportlichen Prüfungen, denen Menschen sich freiwillig unterziehen. Unser neues Redaktionsmitglied julianlange bewältigt die Strecke literarisch in Rekordzeit.
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23.02.2010 09:00
Christoph Ransmayr, der die Extreme liebt, treibt sich mit seinem neuen Theaterstück selbst auf die Spitze und droht abzustürzen. julianlange hat das neue Buch des österreichischen Dauerreisenden für artifarti gelesen.
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