Kultur im August in hundert Wörtern

geposted von artifarti
01.09.2011 14:00
Als sich Muammar al-Gaddafi in Libyen vor 42 Jahren an die Macht putschte, das war heute, am 1. September 1969, da standen die Rolling Stones mit Honky Tonk Women an der Spitze der Billbord-Charts, da war der Alt-Nazi Kiesinger noch Bundeskanzler, und Elvis lebte! Und führte mit In The Ghetto die deutschen Hitlisten an. Verdamp lang her.
Verdammt gut drauf: unsere Kolumne, eine Vergangenheitsbewältigung in 100 Wörtern!

 

Kultur im Juli in hundert Wörtern

geposted von artifarti
02.08.2011 12:00
14 443 887 000 000. Vierzehn Billionen Vierhundertdreiundvierzig Milliarden und Achthundertsiebenundachtzig Millionen. Was für eine prachtvolle Zahl! So viel Klicks hatte artifarti im Juli. Und die USA Schulden in Dollar. Und bis ihr diese Zeilen zu Ende gelesen habt, sind es schon mindestens 14 443 933 500 020. Also Vierzehn Billionen Vierhundertdreiundvierzig Milliarden und Neunhundertdreißunddreißig Millionen Fünfhundert Tausend und Zwanzig. Im Rausch der Zahlen: unsere Kolumne in 100 Wörtern! Einhundert. Wörter, nicht Dollar. Lächerlich.

 

Kultur im Juni in hundert Wörtern

geposted von artifarti
30.06.2011 12:15
»Die Mega-Kolumne« (Spiegel Online) – »Ein bewegendes Zeitzeugnis« (Brigitte) – »Gänsehaut und Spannung pur!« (Popcorn) – »Hausse! Die Bullen erobern das Kolumnen-Parkett« (Financial Times Deutschland) – »Ein Meisterwerk.« (ZEIT Online) – »Ein Fanal der Freiheit« (taz) – »Der Blog-Buster des Jahres« (TV Spielfilm) – »Mit der Kraft der zwei Hände« (Apotheken Umschau) – »This is it!« (Rolling Stone) – »Der Kolumnen-Wahnsinn geht weiter!« (BamS) ...
In der Presse gefeiert, in den Kantinen des Landes diskutiert, von der Kirche verboten, auf Schulhöfen raubkopiert, jetzt endlich online: unsere Kolumne in 100 Wörtern!

 

Die Adligen des Zeitgeists

geposted von julianlange
20.06.2011 10:00
Die Grünen haben in Deutschland den Zeitgeist geboren, der schon jetzt unsere Lebensweisen bestimmt. Ihre Politik ist zum Lifestyle geworden. Sie müssen sich nun fragen, ob sie auch Konzepte für die gesamte Gesellschaft haben. Wenn nicht, bleiben sie eine Klientelpartei. Ein Meinungsartikel von julianlange.


  Gelingt es den Grünen, Konzepte zu entwickeln, damit auch in den hinteren Reihen der Gesellschaft noch Platz ist?

Kultur im Mai in hundert Wörtern

geposted von artifarti
02.06.2011 09:00
Erst ESC, dann EHEC, erst aserbaidschanische Schurken, dann spanische Gurken – oder doch nicht? Selten war ein Monat so unberechenbar wie dieser Mai. Doch glücklicherweise ist er dann nicht auch noch frühzeitig ausgestiegen. Sonst hätten wir einiges verpasst, was sich in diesem Mai 2011 noch ereignet hat. Was genau, das lest ihr wie gewohnt: in 100 geschliffenen Wörtern!

 

Kultur im April in hundert Wörtern

geposted von artifarti
02.05.2011 18:30
Es war eine Hochzeit, die begeisterte! Der Mann: in schmucker Uniform, die Frau: im schlichten, aber schönen Kleid. Nur das Küssen, das muss das Brautpaar wohl noch üben. Am 29. April gaben sich Eva Braun und Adolf Hitler einst das Ja-Wort.
Und sonst so? Japan strahlt, Nato bombt, Gottschalk hört auf, bin Laden stirbt, und uns ist auch schon ganz schlecht. Wir kratzen unseren letzten Lebensmut zusammen - für 100 Wörter hat's gereicht.

 

Kultur im März in hundert Wörtern

geposted von artifarti
01.04.2011 00:00
+++ Der artifarti-Kultur-Liveticker +++ 31 Tage in 100 Wörtern +++ Diesen Monat: Dinge, die wir im März gelernt haben +++ Der artifarti-Kultur-Liveticker +++ Die Worte »Kraftwerk« und »Reaktor« bedeuten nicht das Gleiche +++ Eisbären können auch Epilepsie haben +++ Fukushima ist keine Karaokeshow auf VIVA (und wird auf dem zweiten U betont) +++ Der artifarti-Kultur-Liveticker +++ KT zu Guttenbergs Vater ist ein Eunuch +++ Eines darf wirklich NIE fehlen: Kühlwasser +++ Der artifarti-Kultur-Liveticker +++ Es gibt gerechte Kriege +++ NICHT! +++ Bis zum 23. März 2011 war Liz Taylor noch gar nicht tot +++ Der artifarti-Kultur-Liveticker +++ Acab ist ein türkischer Vorname +++ Die Worte »Risiko« und »Restrisiko« bedeuten eigentlich das Gleiche +++ Der artifarti-Kultur-Liveticker +++ 31 Tage in 100 Wörtern +++

 

Kultur im Februar in hundert Wörtern

geposted von artifarti
01.03.2011 10:55
Hat Hosni Mubarak seine Doktorarbeit wirklich eigenständig verfasst? Schafft es Lena, Hamburgs neue Bürgermeisterin zu werden? Wann revoltieren die Massen endlich gegen Monica Lierhaus? Mit welchem Song tritt Silvio Berlusconi beim nächsten Bunga-Bunga auf? Übernimmt Gaddafi demnächst »Wetten, dass...«? Und gelingt uns diese Quadratur des Kreises: Kultur in nur 100 Wörtern?
Die jungen Familienväter von artifarti versuchen sich an den Antworten – handwerkliche Fehler nicht ausgeschlossen!


 

Bunt gespiegelt: Pink Mirror von Sridhar Rangayan.

geposted von johanna
22.02.2011 13:03
Fußnoten zum queeren Stand der Dinge.


  Für Männer.


Kultur im Januar in hundert Wörtern

geposted von artifarti
01.02.2011 15:00
Einige engagierte artifarti-Leser verstanden unsere letzte Kolumne anscheinend als Herausforderung, um bei Google ebenfalls mit kreativen Suchbegriffen nach unserer Website zu fahnden.
Denn was lesen wir in der monatlichen Statistik: »www.abnormale schwänze.de« sowie »andere wörter für 'fühlen'«. Was will man uns damit sagen? Sind das versteckte Hilferufe von der Gorch Fock? Feldpost aus einem afghanischen Puff? Wir sind ratlos. Bekennerbriefe bitte an schreiben[at]artifarti.de - wir sind gespannt! Bis dahin: Zurück zur Kultur, in 100 Wörtern!

 

Kultur im Dezember in hundert Wörtern

geposted von artifarti
01.01.2011 21:00
So schwach wie artifarti waren in diesem Monat nur die Berliner S-Bahn und die FDP. Der einzige Unterschied: Überrascht waren wir von Schneefall im Winter nicht, und in Zuständen, die der Spätphase der DDR ähneln, wie sie Wolfgang Kubicki, der Apokalyptiker unter den artifarti-Lesern, seiner Partei diagnostizierte, befinden wir uns noch lange nicht. Denn niemand hat die Absicht, regelmäßig neue Texte zu bauen. Nun, was bleibt vom letzten Jahr, vom Dezember 2010? Nicht mehr als hundert Wörter.
Frohes Neues!

 

Schweden, Schwaben, Schweinereien

geposted von julianlange
04.12.2010 12:00
Wie schon Rafael Horzon schreibt: "Berlin-Mitte war damals noch ein grosses Trümmerfeld. [...] Fünfundvierzig Jahre lang. Dann kamen junge Menschen aus dem Westen, besetzten die leergebliebenen Läden und Wohnungen und verkauften den anderen jungen Menschen, die nach Berlin kamen, Getränke." Dazu notiert julianlange Folgendes in sein Tagebuch.


  Jacob Jordaens: Fest des Bohnenkönigs

Kultur im November in hundert Wörtern

geposted von artifarti
30.11.2010 21:21
Kultur in Zeiten der Cholera, Kolumnen im Angesicht des Terrors. Schwer bewaffnet packt artifarti seinen Kulturbeutel für den November. Diesmal im Gepäck: Stephen Shore, Quasi-Wale, Hippie-Girls, Musik von Männern mit Mützen und großen Brüdern, Fragen über Fragen, Power of Politics, ein Nachruf auf Daniel Kehlmann und zwölf Rentiere - in 100 Wörtern!
Mit Ulrich Beck gesprochen: »Hier haben Antwort-Fabriken, der Psychoboom, die Ratgeber-Literatur ihren Markt, jene Mischung aus Esoterik, Urschrei, Mystik, Yoga und Freud, die die Tyrannei der Möglichkeiten übertönen soll und im Wechsel der Moden weiter beschränkt.«

 

Kultur im Oktober in hundert Wörtern

geposted von artifarti
02.11.2010 09:20
»Die Kolumne gehört zweifelsfrei zu artifarti«, sagte Christian Wulff jüngst in einer seiner historischen Reden. Da wir uns den Worten unseres Bundespräsidenten verpflichtet fühlen, haben wir uns diesen Monat besonders viel Mühe gegeben und wirklich alles integriert, was der Oktober so hergab: Kunst, Literatur, Musik, Politik, Tanz, Comics, Video, Stefan Raab, Nobelpreise. Ach, nie waren wir besser!

 

Ich weinte nicht, als diesen Brief ich schrieb

geposted von julianlange
25.10.2010 08:36
Eines Tages las ich Judith Hermann. Und dann das.


 

Osil? Me gusta.

geposted von gast
22.10.2010 13:23
Wie denkt man Fußball in Spanien? Unser Auslandskorrespondent Ron Ulrich, der schon an den legendären Live-Tickern der 11Freunde mitwirkte, berichtet aus Valladolid über spanische Duelle, Auswärtsspiele und Mesut Özil.


  Der Wunschtraum im Estadio Nuevo José Zorrilla: nie mehr zweite Liga!

Nie mehr alleine sein - 100 Jahre FC St. Pauli

geposted von benjamin
06.10.2010 23:06
Der FC St. Pauli feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen und geht in einer Ausstellung auf die Suche nach der eigenen Geschichte und Identität. Sie wirft die Frage auf, warum der FC St. Pauli trotz bescheidener Mittel und ausbleibendem Erfolg zu den populärsten deutschen Fußballvereinen gehört und verdeutlicht, dass der Kiezclub längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Eine Beobachtung von benjamin

Niemand siegt am Millerntor. Und selbst Gästefans können damit leben.
  Niemand siegt am Millerntor. Und selbst Gästefans können damit leben.

Der neue Rücktritt

geposted von julianlange
27.09.2010 13:00
Der Rücktritt ist der böse Bruder des Machtmenschen. Wenn Ämter nicht durch das Wechseln der Machtverhältnisse und damit eine Ab- oder Neuwahl erfolgen, steckt der Teufel im Detail. Lange Zeit lösten sich Spitzenpolitiker nur in unausweichlichen Situationen von ihren Stühlen, nach einer Reihe von unerwarteten Rückzügen in der deutschen Politik sieht das heute anders aus. Sind Rücktritte menschlich geworden?


  Der Rücktritt von Horst Köhler, glanz- und konturlos, wie seine Amtszeit.

I don't know why I write this shit. I just do.

geposted von johanna
16.09.2010 10:10
Damien Jurado im Kölner King Georg.

  Fast so sah er aus

Kultur im August in hundert Wörtern

geposted von artifarti
03.09.2010 11:10
artifarti ist schwer beschäftigt! artifarti hat den Newcomer 2011 ausfindig gemacht, ist mit Tyrone Slothrop in den Urlaub gefahren, hat den Film "Queen of Jerusalem" gesehen, trauert um die Trauer um Christoph Schlingensief, hat Assaf Gavron gelesen - und das alles in sage und schreibe 100 Wörtern!

 

Die Außenansicht der Innenwelt der Außenwelt

geposted von julianlange
11.08.2010 12:00
Unsere Welt ist randvoll mit Vorschlägen, Tipps, beratenden Experten und Imperativen. Wie man sich zu kleiden hat, was man zu lesen hat, wie und was man zu essen hat oder wie man wohnen soll. Wie aber bauen wir Häuser, die die "Wohngesundheit" fördern? Eine Meditation von julianlange.


  Carl Spitzweg - Der arme Poet - Ist er wohngesund?

Kultur im Juli in hundert Wörtern

geposted von artifarti
04.08.2010 13:00
Wie findet Roger Willemsen eigentlich artifarti? Wer traut sich nach Moby noch, ein Lied Porcelain zu nennen? Was verbindet Giorgio Agamben und Gloria Gaynor? Und lebt Joseph Beuys eigentlich noch, und wenn nein, wo?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es wie gewohnt - in 100 Wörtern!


 

Kultur im Juni in hundert Wörtern

geposted von artifarti
01.07.2010 23:00
artifarti kehrt zurück aus der Kreativpause. Trotz knapp dreiwöchiger Stille gab es auch im Juni wieder Interessantes zu sehen, lesen, fühlen und hören und Bewegendes, über das es sich zu schreiben lohnt. Die artifarti-Autoren haben ihre Highlights des letzten Monats zusammen getragen - in 100 Wörtern.


 

Im Anderen sein. Sharon Lockharts "Double Tide"

geposted von johanna
10.06.2010 22:18
Im Rahmen der Reihe "Magical History Tour: Musik, Töne & Geräusche – Sound im Kino" hat das Arsenal-Kino in Berlin die Arbeit "Double Tide" der amerikanischen Avantgarde-Filmemacherin Sharon Lockhart gezeigt und mich bezaubert.


  Muscheln sammeln mit Sharon Lockhart.

Kultur im Mai in hundert Wörtern

geposted von artifarti
01.06.2010 20:00
artifarti startet seine neue Kolumne: "Ein Monat in hundert Wörtern".
Unsere Autoren schreiben in 100 Wörtern über Dinge, die sie gesehen, gehört, gelesen oder besonders bewegt haben.

 

Rivalität, Ästhetik und animalischer Jubel.

geposted von artifarti
27.05.2010 20:45
Madrid, Spiel, Niederlage, Lucio, Freude. Ein Bericht.


  Zwei Herzen wohnen ach in seiner Brust! Lucio liebkost den Bayernschal und gewinnt mit Inter Mailand die Champions League.

Männer, Schwarze, Stereotype. Zum Fürchten.

geposted von julian
22.12.2009 16:12
Beyonce Knowles singt über Männer, die ARD zeigt einen deutschen Heimatfilm aus Afrika und die "Bilder im Kopf" werden zu Realitäten. Ein Einwurf.

  Beyoncé mit Jay Z. Typisch Mann: Arschfixiert.

die macht der nacht

geposted von jule
12.07.2009 00:54
revolution auf dancefloor nr. 2!