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22.09.2011 12:00
Liebe Leser, wir hören auf. Leider haben wir nicht mehr die Zeit, Inspiration und Lust gefunden, neue Texte zu schreiben über Dinge, die wir hören, lesen, sehen, fühlen und die uns bewegen. Deshalb haben wir entschieden, artifarti auf unbestimmte Zeit ruhen zu lassen. Vielleicht kommen wir irgendwann wieder; wenn nicht auf diesen, dann auf anderen Seiten - mit neuen Ideen und Texten.
Adieu und bis bald sagen benjamin, clemens, johanna, julian, julianlange und ole.
14.05.2011 11:45
»Wenn Sie an Verstorbene denken: Wünschten Sie, daß der Verstorbene zu Ihnen spricht, oder möchten Sie lieber dem Verstorbenen noch etwas sagen?« So lautet eine Frage aus Max Frischs Fragebogen. Seit zwanzig Jahren ist Max Frisch nun selbst ein Verstorbener, am 15. Mai wäre er 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass tun ole und julianlange beides: mit Max Frisch reden, seine Texte sprechen lassen. Eine Wanderung.
09.04.2011 14:08
Mit dem finanziell angeschlagenen TSV 1860 München, derzeit Neuntplatzierter der 2. Bundesliga, zieht erstmals ein deutscher Traditionsklub die Beteiligung eines ausländischen Investors zur Rettung der wirtschaftlichen Lage in Betracht. Fans und besonders Ultra-Gruppen vieler Vereine stellen sich gegen die Kommerzialisierung des Sports. Aber sie verschließen sich der Realität, meint unser Autor Julian.
 Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp |
10.11.2010 09:00
Schwanenschwänze, Stripperinnen in Rente, Schamhaarbetten - "Vagina, öffne dich!".
 Girls wanna be her - boys wanna be her. |
19.09.2010 18:00
Ist Israel ein Land ohne Fußballliteratur? Wurde Assaf Gavron im taz-Interview gefragt. "Aktuell leider ja. In Israel dominiert die Politik", antwortete er. Nichts in Israel bleibt unbegründet, jeder Schritt muss moralisch und philosophisch vor der Welt rechtfertigt werden. So etwas wie ein Bericht von julianlange.
 Das unbetitelte Bild des israelischen Künstlers Adi Nes, ausgestellt im Israel Museum in Jerusalem. |
25.08.2010 19:00
Wenn man geliebt werden will, darf man nicht über israelische Politik diskutieren. Wie einst Jesus Christus schauen wir heute auf Jerusalem: Kenntnisreich, aber aus der Ferne. Unser Autor julianlange, der kommende Woche ins Heilige Land aufbricht, über Israel.
 Blick aus der Kirche Dominus flevit. Von hier sah Jesus auf Jerusalem herab und weinte über ihre bevorstehende Zerstörung. |
14.05.2010 06:00
Vokabeln wie „Rettungsschirm“, „Leerverkäufe“ und „Währungsstabilität“ überdecken im derzeitigen öffentlichen Diskurs den wahren Kern europäischer Einheit.
ole und julianlange bekennen sich nach dem Ersten und Zweiten Teil auch im Dritten Teil ihres Griechenland-Epos zu unser aller hellenischen Urvätern. Die Epopöe ist nun in 12 1/2 Gesängen vollendet, Griechenlands Ehre wieder hergestellt.
04.05.2010 21:00
Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt Deutschland derzeit, in Signalrot gewandet, warum die Deutschen Griechenland rund 22 Milliarden Euro überweisen müssen. artifarti weiß, was wir den Griechen wirklich schuldig sind: bedingungslose Liebe.
Nach dem großen Erfolg des Ersten Teils nun des Epos Zweiter Teil von ole und julianlange.
27.04.2010 17:00
Griechenland ist in der öffentlichen Debatte mittlerweile zum Inbegriff der Misswirtschaft und der Schuld an sich geworden. Schuld/Schulden als ein Phänomen, das nur virtuell existiert und das nur dank Software in Form von Zahlen und Charts sichtbar gemacht werden kann, wird zum Prüfstein gemacht, an dem sich die europäische Identität Griechenlands zu messen habe.
artifarti möchte in diesen schweren Zeiten den Griechen helfen: doch nicht mit teuren Krediten, sondern kraft einer Poesie, die keine Zinsen fordert ...
16.04.2010 10:00
Der Marathon gehört zu den härtesten sportlichen Prüfungen, denen Menschen sich freiwillig unterziehen. Unser neues Redaktionsmitglied julianlange bewältigt die Strecke literarisch in Rekordzeit.
 Foto: © Erik Refner |
26.02.2010 09:30
Tristan Foenander arbeitet beim Medienunternehmen „crocmedia“ in Melbourne, Australien. Seit sieben Jahren hält der 23-Jährige einen engen Kontakt nach Deutschland und reist immer wieder nach und in Europa. 2003 war er als Austauschschüler im sauerländischen Meschede zu Gast, 2006 kam er mit dem Team der Australischen Nationalmannschaft zur FIFA-Weltmeisterschaft und verfolgte die Spiele hautnah, 2008 „flitzte“ er bei der Tour de France neben Cadel Evans den Anstieg nach L’Alpe d’Huez hinauf.
 Tristan im Gespräch mit Maria Sharapova während der Australian Open. |
09.02.2010 17:17
Veranstaltung:
Prosa I und Lyrik aus Münster und Wien - Clemens B. Gatzmaga, Daniel Mattner, Joël Adami und Johanna-Yasirra Kluhs lesen ihre Texte für Euch. Diachron und dicht. Kryptisch und klar. Später Disco mit Musik vom Teller. Elektronisch und indie. Reinhören und bewegen: Am 26. Februar um 20:00 im SpecOps! Präsentiert von artifarti.de.
 schoengeist & mouvement électronique |
29.01.2010 12:29
Aus fünf Tagen in Venedig werden fünf Monate – und doch auch nur fünf Tage – der Berichterstattung. Übrig bleibt, was mich besonders beeindruckt hat. Bleiben die Aspekte, die maßgeblich für mein ästhetisches Empfinden der jeweiligen Arbeit waren.
Teresa Margolles' Arbeit "¿De qué otra cosa podríamos hablar?" ("What else could we talk about?") bestach vor allem durch – Nichts.
 Verlassen. |
28.12.2009 15:15
Teil II der bewegten Reihe: Fünf Tage Biennale, fünf Artikel.
Kristina Normans Installation "After-War" wirft ein neues Licht auf den Konflikt zwischen Esten und Russen.
 Was hat das zu bedeuten? |
09.12.2009 10:30
Das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig zeigt im Jubiläumsjahr der Wiedervereinigung die Ausstellung "Wir gegen uns" und beleuchtet den "Kampf der Systeme" auf sportlicher Ebene. Diese Tafel sollte die DDR-Athleten im Leistungszentrum in Kienbaum bei Berlin vor den Olympischen Spielen 1980 motivieren. © Punctum/Bertram Kober |
08.12.2009 00:01
Das Thema Bildungsstreik ist allgegenwärtig. Unbemerkt bleibt in Deutschland oft die internationale Dimension des Protests und die Initialzündung durch die Besetzung des Audimax in Wien. Zur Innensicht der Wiener Proteste habe ich Joël Adami befragt.
 Joël Adami Im Vordergrund und (un)zensiert |
12.11.2009 16:10
Gibt es Kunst im Kapitalismus? Thailand zeigt uns, dass der Kapitalismus keine andere Möglichkeit als Kulturkonsum bietet und führt damit die Biennale selbst ad absurdum.
 Willkommen im Kapitalismus. |
14.09.2009 14:04
Wie ich für einen Moment zu Kunst werden konnte und verstanden habe, warum Nähe so schwer ist.
 Dein Fuß an meinem Kopf. |
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